Die Gründe, die für Nearshoring sprechen, sind bekannt, Blended Rates etwa oder bedarfsgerechte Skalierbarkeit. Neu ist eine Option, die diese Vorteile ebenfalls bringt und gleichzeitig typische Nachteile vermeidet: KI-Shoring. Damit lässt sich die Entwicklerkapazität massiv steigern, mit wesentlich geringerem Übergabe- und Koordinationsaufwand.
Schöne Theorie, typischer Hype? Mehr als das, wie Jochen Winzen, Leiter eines der Geschäftsfelder „Entwicklung“ bei andrena, erklärt. In einem Interview berichtet er von seinen eigenen Erfahrungen mit KI-Shoring, mit den sinnvollen Einsatzfeldern, von Engpässen, die nicht nur verschoben werden dürfen und davon, was besondere Beachtung verdient, um z.B. Haftungsrisiken zu minimieren. Außerdem erläutert er, warum KI-Shoring oftmals eine bessere Alternative ist als Vibe Coding. Jochens Schilderung wird zu einer Diskussion anregen über eine Option, die noch nicht verbreitet ist, aber naheliegend.