Tools in der agilen Testpyramide: Wo eine Größe durchaus nicht allen passt

Agiles Testen

  • 21.10.2015
  • ab 18:30 Uhr
  • bis 22:00 Uhr
  • kostenfrei
  • Literaturhaus München
  • Salvatorplatz 1
  • 80333 München
Abstract

Die Konzepte des agilen Testens - also besonders eine umfassende Testautomatisierung - sind in den vergangenen Jahren im Markt angelangt. Um automatisierte Tests im Rahmen agiler SE-Projekte zu implementieren, empfiehlt sich ein Vorgehen anhand der sogenannten Testpyramide. Hat man sich mit deren Konzept vertraut gemacht, so bleibt die Frage nach der praktischen Umsetzung im eigenen Projekt. Wie könnte der konkrete Ansatz für die jeweilige Ebene der Testpyramide aussehen? Welches Test-Werkzeug eignet sich auf welcher Ebene?  Und  für welchen Einsatzzweck? Was für Alternativen existieren?

Auf den unteren Ebenen der Pyramide gelten meistens Unit-und Mock-Frameworks als Mittel der Wahl, darüber herrscht ein breiter Konsens. Ganz anders verhält es sich mit den höheren Ebenen der Pyramide. Dort beantworten die gängigen Praxisrealisierungen obige Fragen - wenn überhaupt – mit dem Einsatz ein und desselben Werkzeugs für unterschiedliche Szenarien - getreu dem Motto: „Wenn man einen Hammer hat, sieht alles wie ein Nagel aus". Das Ergebnis sind kaum noch zu wartende, instabile und komplexe Testsuiten. Dem Wunsch nach klaren, schnellen und verständlichen Ergebnissen der Tests werden sie nur unzureichend gerecht.

Aus unserer  jahrelangen  Erfahrung in agilen Projekten heraus ist ein Werkzeugkasten entstanden, der verschiedene Lösungsansätze enthält für die gängigsten Testszenerien auf den höheren Ebenen der Testpyramide. Der Vortrag stellt diese  Werkzeuge vor und illustriert, wie sie sich einsetzen lassen, um die theoretischen Konzepte der Testpyramide in die Praxis zu übertragen. Dazu beleuchten wir u.a. Themen wie den Einsatz von Isolierungstechniken und das Testen von lose gekoppelten Komponenten (z.B. Microservices) mittels Kontrakten. Damit liefert der Vortrag den Zuhörern praktische Hinweise, wie sie einen eigenen Werkzeugkasten für verschiedene Szenarien zusammenstellen können.

Referenteninformation
Fahd Al-Fatish

Daniel Knapp studierte Wirtschaftsingenieurwesen am KIT und arbeitet seit 2005 als Softwareentwickler und Coach bei der andrena objects ag. 2010 wurde er zum Leiter des Geschäftsfelds Lösungen berufen, ab 2014 leitete er das Geschäftsfeld Finanzdienstleister. Seit 2017 gehört er zur Standortleitung Karlsruhe. Sein Hauptinteresse gilt dem Agile Software Engineering, agilen Entwicklungsprozessen und cloud-nativer Softwareentwicklung .

 

Fahd Al-Fatish

Mustafa Yilmaz ist Agile Coach, Scrum Master und Professional Scrum Trainer (Scrum.org). Er hat Informatik studiert und verfügt über langjährige Erfahrung als Softwareentwickler und Coaching von Scrum-Teams.  

Derzeit leitet er den Bereich Consulting bei andrena objects in Mannheim und unterstützt Unternehmen bei der Etablierung und Optimierung von agilen Prozessen und führt Schulungen zu Agilität und Scrum durch. Darüber hinaus entwickelt er Beratungs- und Dienstleistungsangebote für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Kontext von Produktentwicklung und Produktmanagement.  

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ObjektForum_München_Testing_Tools_2015_10_21_final.pdf

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