Aus eins mach zehn: Neuentwicklung mit Microservices

 

  • 09.12.2019
  • ab 18:30 Uhr
  • bis 21:00 Uhr
  • kostenfrei
  • Design Offices Köln Dominium
  • Tunisstraße 19 - 23
  • 50667 Köln

Hinweis: Der ursprünglich geplante Vortrag "Microservices lieben Domain-driven Design" wird durch diesen neuen Vortrag ersetzt!

Abstract

Microservice-Architekturen finden zunehmend Einsatz bei Neuentwicklungen und Migrationsprojekten, so auch bei einem unserer Kunden. Dort haben wir in den letzten zwei Jahren eine bestehende Windows-Client-Server-Anwendung durch eine Microservice-Anwendung ersetzt. Im Vortrag blicken wir zurück auf diese Zeit und schildern, was sich bewährt hat und was wir beim nächsten Mal anders machen werden.

Um einen sinnvollen fachlichen Schnitt der Microservices zu erhalten, haben wir Domain-Driven-Design eingesetzt und zusammen mit dem Fachbereich mehrere Workshops durchgeführt. Dabei haben wir mit Eventstorming die Bounded Contexts ermittelt, die sich dann auf einzelne Services abbilden lassen. Dadurch erhält man einen Service-Schnitt mit hoher Kohäsion und geringer Kopplung. Die Services haben wir in Java als Spring-Boot-Applikationen aufgesetzt. Die Service-Infrastruktur beruht auf dem Spring-Cloud-Netflix-Stack, die Services selbst kommunizieren per REST und RabbitMQ als Message Broker.

Insbesondere möchten wir im Vortrag auf verschiedene Prinzipien eingehen, die sich bewährt haben. So lösen wir das Problem der Wiederverwendung von Daten in der Regel über Replikation durch einen Message Broker. Unser Code ist im wesentlichen frei von null-Werten, da wir auf Optional setzen. Und schließlich haben wir einen effizienten Weg gefunden, die Testpyramide in einer Microservice-Anwendung umzusetzen. Nicht zuletzt deswegen können wir bei der Entwicklung in der Regel auch auf Feature Branches verzichten.

Referenteninformation
Bastian Feigl

Bastian Feigl hat am KIT in Karlsruhe in theoretischer Teilchenphysik promoviert. Seit 2014 arbeitet er als agiler Softwareentwickler bei der andrena objects ag. Er legt Wert darauf, mit Hilfe der Clean Code-Prinzipien und automatisierten Tests verständlichen und langfristig wartbaren Code zu schreiben.

Download

2019-12-09-ObjektforumKoeln.pdf

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