Microservices mit Domain Driven Design - ein Bericht aus der Praxis

 

  • 10.09.2018
  • ab 18:30 Uhr
  • bis 21:00 Uhr
  • kostenfrei
  • TPK Dining Room
  • Albert-Nestler-Str. 10
  • 76131 Karlsruhe
Abstract

Microservice-Architekturen finden zunehmend Einsatz bei Neuentwicklungen und Migrationsprojekten, so auch bei einem unserer Kunden. Dort soll eine neuentwickelte Webanwendung mit einem Microservice-basierten Backend eine bestehende Windows-Client-Server-Anwendung ablösen. Im Vortrag wollen wir unsere Erfahrungen und die gewonnenen Einsichten bei der Neuentwicklung schildern.

Da ein sinnvoller fachlicher Schnitt der Microservices die Entwicklung und den späteren Betrieb immens vereinfachen kann, haben wir zusammen mit dem Fachbereich mehrere Workshops mit Methoden des Domain-Driven-Designs (DDD) durchgeführt. Mit Eventstorming haben wir sogenannte Bounded Contexts ermittelt, die sich dann auf einzelne Services abbilden lassen. Dadurch erhält man einen Service-Schnitt mit hoher Kohäsion und geringer Kopplung.

Die Services haben wir in Java als Spring-Boot-Applikationen aufgesetzt. Die Service-Infrastruktur beruht auf dem Spring-Cloud-Netflix-Stack, die Services selbst kommunizieren per REST und RabbitMQ als Messaging-System.

Im Vortrag stellen wir unsere Erfahrungen und gewonnene Best Practices im Umgang mit Microservices vor, sowohl was die technische Umsetzung betrifft als auch aus Sicht des Fachbereichs/POs.

Referenteninformation
Dr. Lars Alvincz

Dr. Lars Alvincz hat im Bereich Compilerbau und Maschinelles Lernen promoviert. Seit 2010 ist er bei der andrena objects ag als agiler Softwareentwickler und Coach tätig. Ein Kernthema seiner Arbeit ist es, Kunden bei der Umstellung auf agile Entwicklung zu unterstützen. Das beinhaltet insbesondere die Etablierung automatisierter Tests auf verschiedenen Ebenen.

Bastian Feigl

Bastian Feigl hat am KIT in Karlsruhe in theoretischer Teilchenphysik promoviert. Seit 2014 arbeitet er als agiler Softwareentwickler bei der andrena objects ag. Er legt Wert darauf, mit Hilfe der Clean Code-Prinzipien und automatisierten Tests verständlichen und langfristig wartbaren Code zu schreiben.

Download

2018-09-10-Objektforum-Karlsruhe.pdf

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