Historie

Historie


2009 – 50 Mitarbeiter erwirtschaften 4 Mio. Euro Rohertrag

andrena gehört in Deutschland zu den führenden Beratungs- und Entwicklungshäusern in agilem Software-Engineering.

Die Aktien der andrena sind zu über 90 % im Besitz der beiden Gründer und Vorstände. Die restlichen Anteile halten Mitarbeiter und ehemalige Mitarbeiter.

Mit knapp 50 Mitarbeitern erwirtschaftet andrena in einem guten Dutzend von Entwicklungsprojekten einen jährlichen Rohertrag von über 4 Millionen Euro.

2007 – ISO-Zertifizierung

Die auf ISIS basierenden Prozesse werden zertifiziert nach ISO 9001:2000.

2007 – Standort Frankfurt etabliert

andrena errichtet den Standort Frankfurt.

2006 – Agiles Qualitätsmanagement mit ISIS

Mit ISIS entwickelt andrena ein QS-Werkzeug zur Kennzahl-basierten Steuerung von Scrum-Projekten und zur Messung des Qualitätsniveaus von Software-Systemen.

2005 – Testgetriebene Entwicklung für C#

andrena überträgt die Engineering-Erfahrung auf die .NET-Welt. Die Einführung bei unseren Kunden ist erfolgreich.

2004 – Ken Schwaber auf den ersten XP Days Germany

Als Diskussionsplattform für die wachsende Gruppe von Software-Ingenieuren, die extreme Programming und andere agile Entwicklungsmethoden einsetzen, initiiert andrena die XP Days Germany. Ken Schwaber, der „Vater“ von Scrum besucht die andrena und hält die Key Note auf den XP Days.

2003 – Java schlägt Smalltalk

Im Geschäftsjahr 2003 übersteigen die Umsätze im Technologie-Umfeld von Java die Smalltalk-Umsätze. Die Bedeutung von Smalltalk ist seither weiter gesunken. C# gewinnt an Bedeutung für die andrena.

2002 – Agiles Projektmanagement mit Scrum

Zusammen mit Joseph Pelrine bietet andrena die ersten Scrum Kurse in deutscher Sprache an. Seither wurden im Technologiepark Karlsruhe einige hundert Scrum Master ausgebildet.

2002 – Johannes Link publiziert „Unit Tests mit Java“

Johannes Link hat nicht nur die Erfahrungen der andrena, sondern von zahlreichen Projekten in einem – bis heute als Benchmark geltenden – Buch publiziert.

1999 – Umfirmierung in eine Aktiengesellschaft

Mitten im Börsenboom und der dot.com-Blase wandelt sich andrena von einer GmbH in eine AG. Allerdings nicht mit dem Ziel, an die Börse zu gehen und mit Venture Capital Treibstoff für hochfliegende Zukunftspläne zu akquirieren. Hintergrund der Umfirmierung war die Einführung eines Mitarbeiter-Beteiligungsmodells.

1998 – Agile Softwareentwickung mit XP

Unit Testing und Refactoring kannten wir schon. Der kombinierte Einsatz der Kerntechniken von XP war für uns daher in unseren Smalltalk-Projekten kein großer Schritt. Pair Programming allerdings bildete für viele Kunden eine große Hürde. In den Java-Projekten mussten wir mehr Überzeugungsarbeit leisten.

1998 – Ivar Jacobson besucht andrena

Da wir mit den Planungs- und Steuerungsmechanismen von XP nicht zufrieden waren, versuchten wir, XP mit dem Unified Process zu verheiraten. Ivar Jacobson besucht die andrena und trägt auf einem ObjektForum vor. Die Projektsteuerung mit dem UP gelingt nicht zufriedenstellend. Wir verabschieden uns von der Idee und entscheiden uns später für Scrum.

1997 – Übertragung der Smalltalk-Erfahrungen auf Java

Pattern-orientierte Entwicklung, Unit Testing, Refactoring und andere, heute als selbstverständlich angesehene  Engineering-Techniken waren in der Smalltalk-Gemeinde weit verbreitet, galten aber in der seit 1995 entstehenden Gruppe der Java-Entwickler zunächst als reichlich exotisch. Wir haben von Anfang an die besten Erfahrungen aus der Smalltalk-Entwicklung auf Java (und später C#) übertragen.

1996 – Erste Migrationsaufgabe

Eine der ersten großen Aufgaben des jungen Unternehmens war die Migration einer Smalltalk-Anwendung für eine Tochtergesellschaft der deutschen Börse. Das Projekt bildete den Startpunkt für eine ganze Reihe erfolgreicher Migrationen und Sanierungen. Zunächst innerhalb der verschiedenen Smalltalk-Dialekte, später von Smalltalk nach Java. Mittlerweile gehören z.B. auch Migrationen von Delphi oder SQL Windows nach C#.NET zum Repertoire der andrena.

1995 – Smalltalk für die Finanzindustrie

Dieter Kuhn und Matthias Grund hatten sich bei der Deutschen Bank kennen gelernt. Dieter Kuhn war verantwortlich für Projekte im Umfeld des Risikomanagements, Matthias Grund war als Berater und Software-Entwickler tätig.

Die Gründungsidee: Im Umfeld der Sprache Smalltalk Software-Engineering-Leistung für die Finanzbranche anbieten. Der Namenszusatz „objects“ markierte das Ziel: Mit besseren Methoden bessere Software entwickeln. Als Standort wählten die beiden die IT-Hochburg Karlsruhe – mit der damals neuen ICE-Linie auf eine Stunde an Frankfurt herangerückt.