Structure Governance – Ein Ansatz für die durchgehende Qualitätssicherung von Softwarearchitektur
Markus Gebhard, SAP AG
Der Vortrag steht als PDF Dokument zum Download bereit.
Eine Technologieplattform mit hunderten von Entwicklern für tausende von Kunden zu bauen erfordert neben Disziplin auch ein planvolles Vorgehen. Es gilt sowohl organisatorisch als auch architektonisch Ordnung in die Vielfalt von Ideen und abgeleiteten Entwicklungen zu bringen. Der Herausforderung „Vorgehen“ lässt sich dabei mit „Governance“ beikommen. „Governance“ erlaubt Erwartungen, Regelungen und passende Umsetzungsmuster in eine Organisation zu bringen und mit dieser zu interagieren, um ein gemeinsames Ziel bestmöglich zu erreichen. Der Herausforderung „Ordnung“ lässt sich mit einer Taxonomie und zugehöriger Entitätenklassifikation begegnen. Ähnliche Aspekte von Fähigkeiten und Funktionalitäten von Software lassen sich über eine Taxonomie identifizieren und ähnlich behandeln. Es ergibt sich ein Bild der Gesamtstruktur in dem man „global denken und lokal handeln“ kann. Entlang taxonomisch festgelegter Entitätstypen lässt sich „Guidance“, also eine Anleitung geben, so dass Softwareentwicklung auch über tausende von Objekten architektonisch passend, technisch implementier- und änderbar, sowie produzierbar gestalten lässt.
Der Vortrag beschreibt die Taxonomie und Strukturgovernance, wie sie für die Entwicklung der SAP NetWeaver Technologieplattform eingerichtet wurde. Es werden die Grundkonzepte, aber auch die Herausforderungen bei dieser Einrichtung besprochen. Zwar ausgehend von großen Projekten, so lassen sich aber doch auch Rückschlüsse für kleinere Unternehmen und Projektgrößen ableiten.
Hauptzielgruppe des Vortrags sind Systemarchitekten, Projektmanager und Qualitätssicherer.
Markus Gebhard, Diplom-Mathematiker, ist seit 1995 bei der SAP AG in Walldorf in unterschiedlichen Positionen tätig. Derzeit beschäftigt er sich mit der Definition und Durchführung der Strukturgovernance für die Technologieentwicklung der SAP AG.
