Semantische Modelle für flexible und komplexe Anwendungen
Eddie Mönch, ontoprise GmbH
Der Vortrag steht als PDF Dokument zum Download bereit.
Zwischenkompilierung ist bisher fester Bestandteil modellbasierter Entwicklung. Aus Modellen wird Code generiert. Auf Basis semantischer Technologien und dem OntoBroker-Framework entstehen intelligente Applikationen zur Laufzeit ohne Zwischencode. Komplexe Geschäftslogik wird dabei lediglich in Modellen abgebildet. Kodierung und Kompilierung entfallen. Diese Modelle werden durch Ontologien repräsentiert, sind durchgängig objektorientiert aufgebaut und enthalten Inferenz- und Integritätsregeln. Applikationslogik wird durch die Semantik und Logik im System explizit und für jeden transparent. Die Identifizierung und Lokalisierung kritischer Fehler bei der Applikationsentwicklung beschränkt sich dadurch auf die Logik des Modells wobei die Repräsentation der Modelle internationalen Standards folgt. Da Programmdesign und -entwicklung verschmelzen verkürzt sich die Entwicklungszeit enorm. Das iterative, evolutionäre Vorgehen bei dieser neuen Form der modellbasierten Applikationsentwicklung sichert eine wesentlich effizientere Erfüllung der Kundenanforderungen.
In diesem Vortrag wird anhand von Praxisbeispielen herausgestellt inwiefern Ontologien in der Lage sind die Applikationsentwicklung voranzutreiben.
Eddie Mönch (Dipl. Wi.-Ing.) hat an der Universität Karlsruhe studiert und
ist seit April 2002 bei der ontoprise GmbH angestellt. Dort ist er im
Vertrieb als Sales Engineer für Produktlinienmanagement, Partnermanagement
und Direktvertrieb zuständig. Vor seiner ausschließlichen Tätigkeit im
Vertrieb war Herr Mönch in der Entwicklung tätig. Dort verantwortete er
zunächst die semantische Suchlösung SemanticMiner und anschließend die
gesamte Lösungsentwicklung. Herr Mönch war auf Best-Paper Publikationslisten
und hat einen Award der American Association for Artificial Intelligence
(AAAI) erhalten.
