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Der Vortrag steht als PDF Dokument (zip) zum Download bereit.
Trotz Einsatz moderner Tools und Generatoren scheitern viele größere Projekte.
Warum? Warum bekommt man die Komplexität nicht in den Griff? Wo bleiben die
versprochenen wiederverwendbaren Komponenten? Fragen, auf die die Objekt-Orientierung
Antworten schuldig geblieben ist. Und während wir alle noch mit den Unzulänglichkeiten
von Java und java-basierten Frameworks herumkämpfen, bahnt sich im akademischen
Bereich bereits der nächste Paradigmenwechsel an - die Aspekt-Orientierte
Programmierung (AOP). Aber ist AOP wirklich die Lösung künftiger Probleme?
Ähnlich wie Anfang der 90er Jahre, als C++ als Erweiterung zu C den der Objekt-Orientierung zum Durchbruch verhalf, läutet AspectJ den Beginn der Aspekt-Orientierten Programmierung ein. Ähnlich wie C++ setzt AspectJ auf eine bewährte Programmiersprache auf (in diesem Falle Java) und ergänzt es um neue Konzepte. Und auch sonst gibt es einige bemerkenswerte Parallelen zu den Anfängen der Objekt-Orientierung.
Eine Einführung in die wunderbare Welt der Aspekte und eine kleine Fallstudie mit AspectJ geben einen Ausblick auf morgen und die Fragen: Was bringt's? Was kann ich sparen? Wieviel bin ich schneller?
Der Referent
Oliver
Böhm studierte Informatik an der Universität Stuttgart. Nach C++-Entwickung
im Unix-Bereich beschäftigt er sich mit Java-Entwicklung unter Linux und Aspekt-Orientierte
Programmierung mit AspectJ. Er ist u.a. Autor der Bücher "Fehlerfrei programmieren
in C und C++" (dpunkt verlag) und "JavaSoftware Engineering unter Linux" (SuSE
Press). Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als SW-Entwickler und -Coach
bei agentes gibt er Vorlesungen an der Berufsakademie Stuttgart und ist Mitglied
der JUGS (Java User Group Stuttgart) und XPUGS (eXtreme Programming User Group
Stuttgart).
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